Less needs more - Ressourcenknappheit braucht Ideenvielfalt

Am vergangenen Wochenende stand bei der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ein zentrales Thema im Fokus: Wie kann der Bausektor – verantwortlich für rund 40 % des weltweiten Ressourcenverbrauchs und 35 % der CO₂-Emissionen – zukunftsfähig gestaltet werden?

In inspirierenden Vorträgen und bei Fishbowl-Diskussionen wurde deutlich: Die Herausforderungen sind groß und wir positionieren uns neu. Dr. Stefanie Weidner von der Werner Sobek AG zeigte, welche konkreten Maßnahmen bereits heute zur CO₂-Reduktion im Bauwesen beitragen können.

Ein Blick nach Dänemark zeigt, wie ambitionierte Klimaziele im Bauwesen Realität werden können: Seit Juli 2025 gelten dort neue CO₂-Grenzwerte für neue mehrgeschossige Wohnbauten – maximal 7,5 kg CO₂ pro Quadratmeter. Ein entschlossener Schritt, der auch für Deutschland als Vorbild dienen könnte.

Den Abschluss bildete die Besichtigung des ausgezeichneten Holzbauprojekts „Franklin Village“ in Mannheim, geplant und realisiert vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton – ein sehr gelungenes Beispiel für nachhaltige und qualitätsvolle Architektur, dass 2025 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet wurde.